Gedanken zum Spruch des Monats - Februar 2022

Wo Diakonie drauf steht, soll auch Diakonie drin sein ...

Das Haus Abendfrieden steht grundsätzlich jedem Bewohner und jedem Mitarbeitenden offen.

Christ zu sein, oder etwa Kirchenmitglied, ist keine Bedingung. Wer aber in ein Haus der Diakonie einzieht oder hier arbeitet, braucht ein Verständnis und eine Akzeptanz der christlichen Werte. Das ist der kleinste gemeinsame Nenner für Zusammenleben und Zusammenarbeiten.

Wie aber sieht das konkret aus?

Der Monatsspruch für Februar aus dem Epheser-Brief ist wie ein Fundament für unser tägliches Miteinander. Das ist die gemeinsame erste Stufe, auf die sich jeder stellen kann, unabhängig vom persönlichen Glauben an Gott.

Es ist eine Entscheidung, die wir treffen. Eine innere Verpflichtung, die nach außen wirksam wird. Und eine Bereicherung für uns alle:

Epheser 4, 25ff:

# Hört auf zu lügen und sagt einander die Wahrheit, weil wir aufeinander angewiesen sind.

# Sündigt nicht, wenn ihr zornig seid, und lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen.

# Wer ein Dieb ist, soll aufhören zu stehlen. Er soll seine Hände zu ehrlicher Arbeit gebrauchen und dann anderen, die in Not sind, großzügig abgeben.

# Verzichtet auf schlechtes Gerede, sondern was ihr redet, soll für andere gut und aufbauend sein, damit sie ... ermutigt werden.

Ach, ehrlich gesagt, möchte ich das gar nicht weiter ausweiten. Es ist alles gesagt.

# Ich wünsche mir von Herzen, dass harte Herzen wieder weich werden.

# Dass verkrustete Denk- und Verhaltensmuster wieder flexibel und anpassungsfähig werden.

# Dass das DU im Miteinander genauso wichtig ist wie das ICH.

4 # Punkte - das ist überschaubar! Lassen Sie uns das im Februar ganz besonders üben. Das braucht ein immer wieder neu beginnen. Wir werden x-mal scheitern und nach jedem Neuanfang ein Stückchen weiter kommen.

Ich bitte Gott um seine Hilfe, dass der Segen dieser 4 Punkte unser Miteinander immer mehr durchdringt. Dann kann es gelingen, dass Bewohner gern in diesem Haus wohnen und Mitarbeitende gern auf Arbeit gehen!

Olivia Müller