Weitere besondere Wohnformen für psychisch kranke Menschen nach §113 SGB IX

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Susanne Fischer

Susanne Fischer
Diplom-Sozialpädagogin, Einrichtungsleiterin

Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle
Pestalozzistraße 17, 08371 Glauchau
Telefon 03763 4004-57
Telefax 03763 400458
E-Mail

im Einsatz in Glauchau, Lichtenstein, Meerane, Hohenstein-Ernstthal und Limbach-Oberfrohna

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Steffi Panzner

Steffi Panzner
Heilerziehungspflegerin, Beratungsfachkraft

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Unterstützung und Begleitung in der eigenen Wohnung

Was bedeuten weitere besondere Wohnformen für psychisch kranke Menschen nach §113 SGB IX?
Es bedeutet eine Betreuung in der eigenen Wohnung. Um solch eine Unterstützung zu erhalten, ist also kein Umzug erforderlich. Die zu Betreuenden erhalten eine regelmäßige, strukturierte Unterstützung bei der Bewältigung ihres Lebensalltags.

An wen richten sich die weiteren besonderen Wohnformen?
Sie sind geeignet für chronisch psychisch erkrankte Menschen, die ohne diese Unterstützung ihren Alltag in der eigenen Wohnung noch nicht oder nicht mehr allein bewältigen können, einen stationären Wohnheimaufenthalt vermeiden möchten, in Krisensituationen eine zeitnahe und regelmäßgige Möglichkeit zur Entlastung in Anspruch nehmen möchten, den Wunsch haben, wieder ein weitgehend eigenständiges und selbst bestimmtes Leben zu führen.

Welche Hilfen sind möglich?

  • regelmäßge Gespräche, die helfen können, mit der eigenen Erkrankung einen Umgang im Alltag zu finden,
  • Unterstützung und Begleitung zu Behörden, Ärzten oder anderen Einrichtungen,
  • Training alltagspraktischer Fähigkeiten, z. B. im Haushalt, bei Einkäufen, Umgang mit den eigenen finanziellen Mitteln,
  • Unterstützung beim Aufbau einer positiv erlebten Tages- und Freizeitgestaltung mit sozialen Kontakten,
  • Beistand in Krisenzeiten (Krisenintervention)

Welche Ziele können erreicht werden?

  • Vermeidung oder Verkürzung stationärer Psychiatrieaufenthalte,
  • Verbleib im eigenen Wohnraum,
  • positiv erlebte Kontakte zu anderen Menschen finden (Isolation vermeiden oder beenden),
  • eigene Lebensgestaltung aktiv beeinflussen, im Alltagsleben Stabilität (wieder) erleben.

Wer übernimmt die Kosten?
Weitere besondere Wohnformen für psychisch kranke Menschen sind im Sozialgesetzbuch IX (§113) enthalten. Das bedeutet: jeder psychisch erkrankte Mensch darf einen Antrag stellen. Nach Prüfung durch den Kommunalen Sozialverband Sachsen (KSV) wird unter Berücksichtigung des Einkommens und Vermögens diese Hilfe finanziert. Weitere Fragen dazu beantworten wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch.

Wie kann ich Kontakt aufnehmen?
Sollten Sie Interesse an unserem Hilfsangebot haben, erreichen Sie uns telefonisch unter der Rufnummer (03763) 40 04 57 oder per E-Mail an pskb(at)diakonie-westsachsen.de

Persönlich zu unseren Sprechzeiten:

Glauchau
Haus der Diakonie

Pestalozzistraße 17
Dienstag 15:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch 13:00 - 14:00 Uhr
Freitag 10:00 - 12:00 Uhr oder nach Vereinbarung

Lichtenstein
Diakonie-Beratungsstelle

Hartensteiner Straße 5 a
Montag 17:00 - 19:00 Uhr
Donnerstag 11:00 - 13:00 Uhr

Limbach-Oberfrohna
Diakoniezentrum

Pleißaer Straße 13 a
T: 03722 7195116
Dienstag 15:00 - 17:00 Uhr

Hohenstein-Erntthal
Lutherstift

Friedrich-Engels-Straße 86
T: 03723 627568
Montag 14:00 - 16:00 Uhr und nach Vereinbarung

Waldenburg
Bahnhofstraße 3
nach Vereinbarung

Meerane
Sozialhaus „Alte Post“

Poststraße 26
Freitag 10:00 – 12:00 Uhr
nach Vereinbarung

Für Glauchau, Lichtenstein, Waldenburg und Meerane bitten wir um Terminvereinbarung über Telefon 03763 400457.
Es besteht die Möglichkeit für individuelle Termine außerhalb der Sprechzeiten.
Die Beratungsstellen (außer Hohenstein-Ernstthal!) sind rollstuhlgerecht zugänglich.