Unser christliches Profil

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Olivia Müller

Olivia Müller
Einrichtungsleiterin

Haus Abendfrieden
Am Walde 2, 08412 Werdau
Telefon 03761 7040
Telefax 03761 704100
E-Mail

Seit ihrer Gründung 1924 ist die Heimstätte Sichem ein Ort der christlich geprägten Fürsorge. Bis heute gehören Glaube und christliche Traditionen zu unserem Alltag.

Die Bewohner des Haus Abendfrieden können wöchentliche Andachten besuchen. Jeden Sonntag wird im Haus ein Gottesdienst gefeiert. Mit dem 2017 eingeweihten „Garten der Blumen und Psalmen“ wird das Wort Gottes in der Natur erfahrbar. Feste im Lauf des Kirchenjahres werden gemeinsam begangen. Verschiedene Chöre der christlichen Gemeinden der Umgebung besuchen und erfreuen die Bewohner.

Auch besteht die Möglichkeit, die Seniorenbe­gegnungsstätte im Gemeindezentrum der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Werdau zu besuchen. Als ganz beson­deren Höhepunkt kennen viele das große „Sichemfest“, das jeden Sommer mit viel Musik, einem Gottesdienst, Spiel und Spaß gefeiert wird.

Wir arbeiten eng mit dem Zwickauer Hospizdienst „ELISA“ zusammen, der in schwerer Zeit zusätzlich Begleitung und Unterstützung gibt. Auch Seelsorge vermitteln wir auf Wunsch.

Gedanken zum Spruch des Monats - Oktober 2022

Offenbarung 15: Das Lied der Überwinder

Unser Monatsvers kommt aus der Offenbarung, diesem letzten Buch der Bibel, in dem der Jünger Johannes eine von Gott gezeigte Vision aufschreibt. Ein Buch voller Bilder, voller Rätsel, voller Ankündigungen für das Ende der Welt. Gerade weil es nahezu ein Buch mit sieben Siegeln ist, wird es in Predigten und Andachten selten verwendet. Es berichtet nicht von dem, was schon war, sondern von dem was noch kommen wird. Wo genau wir uns heute auf der Zeitschiene der Offenbarung befinden, kann keiner wirklich sagen.

Auf jeden Fall gibt es dort Themen, die auch uns heute beschäftigen. Den Mikrochip zum Türöffnen, zum Bezahlen oder auch als digitale Gesundheitskarte / Impfpass zum Einpflanzen unter die Haut? Ja, das gibt es heute schon. Die Technik ist weit fortgeschritten und wirklich krass ist, dass die Bibel schon davon berichtete, als Technik noch ein Fremdwort war! In der Offenbarung lesen wir von einem "Zeichen", das sich die Menschen auf die Hand oder die Stirn machen müssen, wenn sie noch kaufen oder verkaufen wollen (Off. 13). Allerdings ist es ein teuflisches Werk und die Jünger Jesu werden aufgefordert, diesem zu widerstehen und dieses Zeichen nicht anzunehmen. Im Verlauf der Offenbarung wird berichtet, dass sich schlimme Geschwüre entwickeln und es denen, die das Zeichen genutzt haben, damit gar nicht gut geht.

Insgesamt ist die Offenbarung mit ihren 22 Kapiteln eine schwere Kost. Wir werden nicht alles verstehen oder einordnen können. Unser Vers für Oktober steht mitten in apokalyptischen Geschehnissen. Geradeso wie eine Insel im aufgewühlten Meer. Zwischen der Beschreibung verschiedener Katastrophen stehen gläubige Menschen an einem ruhigen Meer und singen das "Lied des Mose". Dieses findet sich in zwei Stellen im Alten Testament (2. Mose 15 und 5. Mose 32). Hier in der Offenbarung wird es verkürzt wiedergeben: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker. Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig! Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine Urteile sind offenbar geworden. (Off 15,3+4)

Für uns möchte ich zwei Dinge festhalten: 1. Die Gläubigen singen ein Loblied inmitten von Katastrophen. Ich glaube, davon sind wir nicht weit entfernt. Krise, Unsicherheit, Anfechtung... Das sind Themen unserer heutigen Zeit. Die Welt spielt verrückt und steht Kopf. Inmitten des Chaos kann ich bei Gott zur Ruhe kommen. Es scheint fast weltfremd. Einfach weggucken und alles ausblenden? Ja und Nein. Was gewinne ich denn, wenn ich mich fertigmachen lasse? Wenn mich die Angst oder die Sorge überwältigt? Nichts.   Ich gewinne, indem ich meinen Blick auf Gott richte. Und das ist der 2. Punkt. Es geht nicht um ein trotziges Liedersingen, möglichst lauter als alle um mich herum. Es braucht den richtigen Fokus - nämlich den Blick auf Gott. Er ist groß. Seine Werke sind wunderbar. Er ist allmächtig. Er ist gerecht. In Ihm ist Wahrheit. Er herrscht über die Völker. ... Merken Sie? Ich gebe einfach den Inhalt des Liedes wieder und bin damit noch nicht mal fertig. Was beschreibe ich da? Ich beschreibe nicht das Chaos und die Umstände. Ich beschreibe Gott und finde wieder zur Ruhe, finde Halt. Das wird uns durchtragen und ans Ziel bringen.

Der Engel sagt am Ende der Vision zu Johannes: Halte die prophetischen Worte nicht geheim, die du aufgeschrieben hast, denn sie werden bald in Erfüllung gehen. Wer dennoch weiter Unrecht tun will, der soll es tun. Wer mit Schuld beladen bleiben will, der soll es bleiben. Doch wer ein Leben führt, wie es Gott gefällt, der soll daran festhalten. Wer zu Gott gehört, der soll bei ihm bleiben. (Off 22,10-11) Jesus wird noch einmal auf die Erde kommen. Dann nicht als Kind in der Krippe, sondern als gerechter Richter. Jetzt ist noch Gnadenzeit. Jeder hat die Möglichkeit, sein Leben zu sortieren und sich bewusst zu werden, wo er steht. Jesus sagt: Macht euch bereit! Ich komme schnell und unerwartet und werde jedem den verdienten Lohn geben. Ich bin der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ziel, das A und das O. (Off 22,12-13)

Dem ist nichts hinzuzufügen. Das wird so kommen. Es steht im Wort Gottes.
Olivia Müller


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Gedanken zur Jahreslosung 2022

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.

Johannes-Evangelium 6,37

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