Cindy - Eine von uns!

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Christian Rietzsch
Jobcoach | Inklusionsbeauftragter

Werkstatt für angepasste Arbeit
Am Lungwitzbach 11, 08371 Glauchau
Telefon 03763 7802663
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Außenarbeitsplätze für Menschen mit Handicap in regionalen Unternehmen

Am ersten Montag im Advent hat Cindy Hartig ihren ersten offiziellen Arbeitstag bei SEW absolviert. Das Familienunternehmen fertigt und repariert Antriebe und hat weltweit um die 20.000 Mitarbeitende. Ein großes Ding war der erste Tag aber nicht für die 26-Jährige, die ganz zuversichtlich in den neuen beruflichen Abschnitt startet: „Ich habe ja schon ein paar Wochen Praktikum gemacht. Ich weiß, wie es hier alles ist. Das ist also kein Unterschied.“

Die junge Frau kommt aus der Werkstatt für angepasste Arbeit Lebensbrücke in Glauchau. Hier wurde sie beruflich gebildet und gefördert. Heute kann sie in dem Industriebetrieb als neue Kollegin ins Team einsteigen. Im Werkstattbereich sorgt sie für Ordnung, Sauberkeit und die korrekte Mülltrennung – wichtige Aufgaben für den reibungslosen Ablauf im Betrieb. Einmal in der Woche kommt Jobcoach Christian Rietzsch aus der Werkstatt vorbei und schaut nach den Abläufen und ob er irgendetwas für die Beschäftigten tun kann.

Vor ihr war schon André Gehrke hier auf einem Außenarbeitsplatz gut angekommen. Er hilft beim Aus- und Einpacken und lackiert fertige Teile. „Es ist klasse, dass hier gleich der Bus fährt. Meine Arbeitszeit richtet sich nach den Fahrzeiten. Das passt.“, berichtet der 32-Jährige. Beide sind sehr zufrieden mit ihrem Arbeitsplatz und freuen sich über die Chance. Ihr Praxisanleiter im Betrieb ist Yves Bauer. Er leitet die beiden Kollegen mit Handicap an und hat einen guten Draht zu beiden gefunden. „Es ist nicht immer alles ein Selbstläufer“, fasst er zusammen, „aber mit Geduld und Humor haben wir bisher alles hingekriegt. Die beiden haben wichtige Aufgaben hier, sie entlasten uns wirklich.“

Möglich wurde die Kooperation, weil sich Franz Rummel, der Leiter der Service-Werkstatt darauf eingelassen hat: „Ein Kollege in einer anderen Niederlassung hat da richtig gute Erfahrungen gemacht. In größeren Werken im Westen gibt es teilweise richtig viele Außenarbeitsplätze. Also haben wir es hier im Kleinen auch probiert und freuen uns, dass wir jetzt sogar einen zweiten Außenarbeitsplatz starten können. Die beiden gehören zum Team, sie tragen Firmenkleidung, sie nutzen die Sozialräume wie alle anderen auch. Da gibt’s gar nichts. Es war eine gute Entscheidung!“

HIER finden Sie Informationen zu den Außenarbeitsplätzen.

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