Richtfest an der Wettiner Straße

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Ulrich Schmidt
Einrichtungsleiter Haus Wettiner Straße

Wettiner Straße 11, 08371 Glauchau
Telefon 03763 2208
Telefax 03763 710044
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Mit einem Richtfest feierten die Bewohnerinnen und Bewohner, die Mitarbeitenden des Hauses und alle bisher am Bau Beteiligten gemeinsam den Fortschritt am Neubau in der Wettiner Straße. Der hochmoderne Komplex gehört zum Christlichen Altenpflegezentrum Glauchau und ist speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenzerkrankungen ausgerichtet. Der Umzug vom bisherigen Haus Wettiner Straße in den Neubau ist für das Frühjahr 2020 geplant. Unterstützt wurde der Bau von der Deutschen Fernsehlotterie.

Eigens angereist war Johannes Jenichen, der einstige Superintendent des inzwischen aufgelösten Ev.-Luth. Kirchenbezirkes Glauchau-Rochlitz. In seiner Andacht wünschte er den Bauarbeitern Schutz und Segen und den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeitenden des Hauses, das Güte das Zusammenleben prägen möge. "Wo sich Menschen von der Güte entfernen, hilft Gott heraus, wenn wir in Geduld und beharrlich um das ringen, was uns zusammenhält.", ermutigte er die Anwesenden.

Der traditionelle Richtspruch wurde nach dem Heben der Richtkrone von einem Mitarbeiter des Bauunternehmens Hans Müller vom Vorsprung über dem künftigen Haupteingang verlesen. Auf dem Vorplatz schlugen Pflegedienstleiterin Gabriele Dießner und Einrichtungsleiter Ulrich Schmidt einen Nagel in einen symbolischen Balken, bevor alle auf das Gelingen des Baus anstießen und fröhlich in das Lied "Nun danket all und bringet Ehr" einstimmten.

Die Vorschulgruppe der benachbarten Diakonie-KiTa Regenbogen überbrachte ihre Grüße mit einem kleinen Programm aus Liedern und Gedichten und erfreuten damit die Festgesellschaft. Außerdem sprachen die Landtagsabgeordnete Ines Springer und Landrat Dr. Christoph Scheurer kurze Grußworte, in denen sie vor allem Dank sagten für die wichtige Arbeit, die die Diakonie hier vor Ort leistet.

Besonders dankbar ist auch Einrichtungsleiter des Christliches Altenpflegezentrums Glauchau, Ulrich Schmidt: „Wir sind froh und danken Gott, dass der Bau gut verläuft und keiner zu Schaden gekommen ist. Darum haben wir auch unser Richtfest unter einen Bibelvers aus den Psalmen gestellt. Da heißt es: ‚Deine Gerechtigkeit ist unerschütterlich wie die mächtigen Berge, deine Entscheidungen sind unermesslich wie das tiefe Meer. Mensch und Tier erfahren deine Hilfe, Herr!‘ (Ps 36,7)“


Richtspruch

Mit Gunst und Verlaub!

Wohlgebaut nach kühnem Plan,
den ein Architekt ersann,
den mit Können und mit Wagen –
auch mit Müh‘ und manchen Plagen –
unser Handwerk dann vollendet,
steht der Rohbau stolz vorm Ende.

Hochgemut, mit freier Brust
Schau ich heut‘ umher mit Lust
Auf der hohen Wände Pracht;
Dieser Bau ist gut gemacht!
Und er bietet Schirm und Schutz
Der Diakonie und der Altenpflege bald zum Nutz.

Nach wack’rer Arbeit, Müh‘ und Plagen
Hat nun die Feierstund‘ geschlagen.
Gar stattlich steht zu dieser Freude
Hoch aufgerichtet das Gebäude.
Vom Kran herab grüßt zum Richtfeste
Der Bänderkranz die vielen Gäste.

Aller sei mit Dank gedacht,
die an dem Neubau mitgemacht:
Der Architekt, der Gesellen Schar,
des Lehrlings auch, der hier mit tätig war.

Nun reicht das Glas mit Wein mir her,
aufs Wohl des Neubaus ich ihn leer.
Nun fahre hin, du Glas zum Grunde!
Geweiht sei dieses Hauses Stunde.

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